Veganes Schokomousse

Ich probiere momentan viele vegane Rezepte aus, gar nicht um Veganerin zu werden, sondern um meinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren und ein paar neue Gerichte kennenzulernen. Auf Stern.de bin ich vor Kurzem auf ein Rezept für eine vegane Schokomousse gestoßen, die nur aus zwei Zutaten besteht. Die Stern-Redaktion hat das Rezept von Heston Blumenthal, einem in Großbritannien sehr bekannten Koch.

Heston Blumenthal macht die Schokomousse mit Wasser, ich habe wie bei Stern.de empfohlen lieber Mandelmilch genommen. Außerdem habe ich 70% Zartbitterschokolade, etwas Vanillezucker und ca. 6 Teelöffel Rohrzucker verwendet. Trotzdem ist das Resultat noch bitter, man hätte noch mehr Zucker nehmen können.

Was leider sowohl die Stern-Redaktion als auch Heston Blumenthal verschweigen: Man muss mit dem Schneebesen ca. 5-10 Minuten schlagen, bis die Creme eindickt.

veganes SchokomousseGeschmacklich ist das Resultat sehr merkwürdig. Die Konsistenz ist wie Smoothie oder Sorbet, es fehlt der reichhaltig-runde Geschmack eines Desserts mit Sahne oder Milch. Es schmeckt wie ein nur leicht gekühltes Schokoladen-Sorbet.

Veganes kochen und backen ist eben nicht so einfach, dieses Rezept kann ich nicht empfehlen.

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