Seife selber machen

Letztes Jahr im Spätsommer habe ich das erste Mal Seife selbst hergestellt und zwar eine Kokos-Honig-Seife nach dem folgenden Rezept von seife-selber-machen.com. Die ganze Anleitung findet Ihr hier.

  • 300 g kaltgepresstes Kokosfett
  • 150 g Olivenöl
  • 50 g Rizinusöl
  • 170 g gefrorene Kokosmilch
  • 71 g NaOH bei 12% Überfettung
  • 1 Esslöffel Honig

Zuerst einmal eine Warnung: Man kann sich mit der zur Seifenherstellung benötigten Lauge verätzen, auch die Dämpfe können die Lungen schädigen. Wer Seife machen auch einmal selber machen möchte, sollte sich bitte vorher gut zu den benötigten Sicherheitsvorkehrungen informieren!

SeifeUnd so sieht das Ergebnis aus. Da ich kein extra Zubehör kaufen wollte, habe ich die Seife in einer mit Klarsichtfolie ausgelegten Backform gemacht. Daher sieht sie aus wie Kuchenscheiben. Am Anfang war die Seife ganz weich aber nach ca. 6 Monaten ist sie nun gereift und fester geworden. Idealerweise müsste man sie wohl 12 Monate lagern, bevor man sie benutzt.

Da ich natives Kokosöl einfach viel zu teuer fand, hatte ich billiges Kokosfett gekauft. Die Seifenherstellung hat trotzdem funktioniert, aber sie riecht überhaupt nicht nach Kokos. Dafür riecht man tatsächlich noch den Honig, obwohl ja nur ein Esslöffel drin ist.

Ich war überrascht wie einfach das ist, selber Seife zu machen. Ich würde es aber wieder im Sommer machen, wenn ich das Fenster die ganze Zeit weit geöffnet lassen kann. Außerdem müsste ich mir einen extra Pürierstab nur zur Seifenherstellung kaufen, der Edelstahl an meinem ESGE Zauberstab ist leider angelaufen von der Seifenlauge.

Die Seife selbst hat einen weichen, feinen Schaum. Sehr angenehm.

2 Gedanken zu „Seife selber machen

  1. Gunnar Antworten

    So kann man natürlich seine eigene coole Ökosorte herstellen. Aber nachhaltig ist das nicht – mit all den zus. Transportaufwänden und dem Verbrauch bei Dir zu Hause.

  2. Anka Autor des BeitragsAntworten

    Ich weiß nicht, ob man das mit der Nachhaltigkeit so pauschal beantworten kann. Kokosfett mit den weiten Transportwegen ist sicherlich nicht besonders nachhaltig, aber ich habe noch Macadamia- und Kürbiskernöle hier, die ich geschmacklich nicht mag. Da ist es sicher besser, die im Sommer zu Seife zu verarbeiten als sie wegzuschütten.

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