Ingwerernte auf der Fensterbank

Ende September letzten Jahres hatte ich knospende Ingwerknollen eingepflanzt, jetzt möchte ich natürlich auch von der Ingwerernte berichten, obwohl die ehrlicherweise schon ein paar Wochen her ist. Dass der Ingwer erntereif ist, sieht man übrigens daran, dass das Grün oben eintrocknet (siehe im Bild rechts). Als alle anfingen braun zu werden, habe ich die Ingwerknolle ausgebuddelt. Und was ich da vorfand, war schon gewöhnungsbedürftig. Es sieht ein bißchen aus wie eine außerirdische Lebensform aus einem Science-Fiction-Film, aber seht selbst:

Soll das so aussehen? Ich weiß es nicht. Innen drin unter den „Tentakeln“ ist die ursprünglich von mir eingepflanzte Ingwerknolle, die Wurzeln und die drei Knubbel oben sind alle neu gewachsen. Der neu nachgewachsene Ingwer hat genauso geschmeckt wie der alte, war weder frischer noch intensiver. Es war mal ein spannendes Experiment, aber den Aufwand auf Dauer nicht wert. Ingwer kann man im Supermarkt wie auf dem Wochenmarkt günstig und verpackungsfrei einkaufen und mein Verbrauch ist einfach zu hoch, als dass ich das alles selber anbauen könnte.

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