Selbstgenähter Tütenspender

So etwas passiert wenn man Langeweile und zu viele Stoffreste hat:

Tütenspender

So ein Tütenspender ist eigentlich sehr einfach: ein rechteckiges Stück Stoff als Rolle zusammennähen, Kanten umsäumen, an einer Seite Gummmiband einziehen und oben einen Henkel dran. Das Wort „eigentlich“ steht im vorigen Satz, da ich bei der ersten Version den Durchmesser vom Tütenspender zu gering gewählt hatte, so dass er nicht mehr über den Nähmaschinenfuß passte, aber aus Fehlern lernt man. Und ja, das ist ein „Hello Kitty“-Knopf, den ich noch im Nähkästchen hatte. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Statt eines Stücks habe ich mehrere kleine Stoffreste von anderen Nähprojekten zusammengenäht (ganz unten von einer IKEA Gardine, die Mitte von einer Pyjamahose und das Oberteil on einer Patchworkdecke).

Jetzt kann ich in dem Tütenspender Plastiktüten für den Kosmetikeimer im Bad sammeln, bisher hatte ich die immer unter die Spüle gestopft, aber das wurde mir zu unordentlich. Schon lange habe ich nämlich keine Beutel für den Badezimmermülleimer mehr gekauft, stattdessen sammele ich passende Plastiktüten: Obst- und Gemüsebeutel aus dem Supermarkt (auch mit Barcode-Aufkleber), die Plastiktüten in denen der Lokalanzeiger jede Woche an die Haustür gehängt wird, kleine Einkaufstüten aus der Drogerie und Plastikverpackungen (z.B. vom Toilettenpapier), wenn diese keine Luftlöcher haben.

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