Amazon steht ja schon länger in der Kritik: als Vernichter von lokalen Arbeitsplätzen z.B. im Buchhandel und als schlechter Arbeitgeber. Trotzdem bestelle auch ich ab und an mal was bei Amazon, einfach weil man dieses Buch oder jenen Artikel sonst nur schlecht oder gar nicht bekommt. Seit Kurzem gibt’s Amazon Smile, ein Spenden-Programm: Aus einer langen Liste such man sich seine favorisierte Wohltätigkeitsorganisation aus und zukünftig wird bei jedem Einkauf 0,5 Prozent des Erlöses an diese Organisation gespendet (wenn man die Bestellung über smile.amazon.de tätigt). Super Sache, wenn es denn wirklich so wäre.

Amazon Smile Logo

Amazon hat die dort aufgeführten Organisationen aber nie gefragt, Weiterlesen »

Im chinesischen Restaurant oder beim Japaner gibt’s zu jedem Essen Wegwerf-Stäbchen aus Holz. Die sind zwar biologisch abbaubar und meist nur in Papier verpackt, aber es müssen ja trotzdem ganze Wälder dafür abgeholzt werden. Laut Wikipedia werden alleine in China jedes Jahr 45 Millionen Einweg-Stäbchen verbraucht. Was ich vor Kurzem herausgefunden habe: Während Japan und China auf Holz setzen, wird in Südkorea meist mit Essstäbchen aus Metall gegessen. Die erfordern ein bißchen mehr Übung, weil die Oberfläche glatter ist, aber sie sind mehrfach verwendbar und hygienisch gut zu reinigen.

Es gibt auch lackierte Holz-Essstäbchen zur mehrfachen Verwendung. Doch ob die wirklich hygienisch sauber werden beim Abwaschen Weiterlesen »

Die letzten Tage hatte ich noch Urlaub und habe die freie Zeit genutzt um Putzlappen aus einem alten Handtuch zu nähen: Ein echter Klassiker, hat meine Oma schon gemacht. Und dazu ganz einfach, schließlich geht’s hier nicht um Schönheit. Ob die Nähte gerade sind, das Nähgarn farblich passt oder alle Putzlappen auch wirklich gleich groß geworden sind: egal. Wäre auch ein ideales Projekt für Näh-anfänger.

Ich habe ja schon vor drei Jahren berichtet, dass ich keine Küchenrolle mehr benutze. Als Alternative mag ich am liebsten helle Frotteelappen; das können alte (oder bloß hässliche) Gästehandtücher oder Waschlappen sein oder eben aus Handtüchern selbst genähte Putzlappen. Der Vorteil ist, dass ich die nach Benutzung einfach in die Waschmaschine schmeißen kann. Anschließend werden die mitgewaschen, egal was für Wäsche als nächstes drankommt. Ich kann die mit den Handtüchern bei 60° mitwaschen und so gleichzeitig desinfizieren, bei heller Wäsche (Bettzeug, Geschirrhandtücher etc.) können die sowieso mit rein und wenn die Putzlappen durch dunkle Wäsche vergrauen oder dunkel einfärben: auch egal. Sind ja nur Putzlappen.

Nach mehreren Jahren im Dauergebrauch sind einige von meinen Lappen aber langsam dabei sich aufzulösen, man kann da regelrecht durchgucken, so dünn ist der Stoff geworden. Also mussten ein paar neue her. Vielen Dank übrigens an meine Mama für die Handtuch-Spende.

Es ist wohl die Gretchenfrage, wenn man versucht ein nachhaltiges, umweltfreundliches Leben zu führen und nicht mehr Ressourcen verbrauchen will, als einem zustehen: Fliegen oder nicht Fliegen? Schließlich kann ein einziger Flug von Europa in die USA die gesamten CO2-Einsparungen, die man sonst mühsam erreicht hat, wieder zunichte machen. Auf Urlaub und damit Erholung sowie geistige Weiterbildung im ganz wörtlichen Sinne „den eigenen Horizont erweitern“ möchten viele aber nicht verzichten. Die CO2-Ausgleichsabgaben, die man bei Flugbuchungen manchmal dazu wählen kann, gibt es ja schon länger. Jetzt möchte ich kurz eine weitere Art vorstellen, wie man zumindest sein schlechtes Gewissen etwas beruhigen kann, wenn man schon ins Ausland fliegt: Flugpate werden.

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Ich war in meinem Lieblings-Asia-Laden YUANYE in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs um meine Vorräte an Szechuan-Tofu und Satay-Soße aufzustocken und habe aus Neugierde dieses Pearl Royal Coconut Water mitgenommen. Auf der Verpackung stand, dass sie aus Kokosnuss hergestellt und biologisch abbaubar ist. Mir ist keine biologisch abbaubare Verpackung bekannt, in der man Getränke monatelang steril aufbewahren kann, also dachte ich mir schon, dass es eine Mogelpackung mit einer Lage Plastik drinnen wäre. Es kam dann aber noch schlimmer …

Auf dem Foto seht Ihr alle Packungsbestandteile: Weiterlesen »

Den Unverpackt-Laden „Stückgut“ in Hamburg-Altona gibt es schon seit ein paar Monaten, aber da ich am anderen Ende von Hamburg wohne, habe ich es gestern erst geschafft da mal reinzuschauen. Das Sortiment an Lebensmitteln, die man unverpackt einkaufen kann, ist viel größer als erwartet. Ich hatte lediglich vier Behälter mitgebracht und daher nur ein paar Kleinigkeiten gekauft.

Auf dem Bild seht Ihr fast meinen kompletten Einkauf. Ein paar von den Schokolinsen habe ich in der U-Bahn schon gefuttert und die Spülschwämme habe ich vergessen zu fotografieren. Insgesamt habe ich 18,08 € gezahlt. Das erscheint erstmal Weiterlesen »

Ende September letzten Jahres hatte ich knospende Ingwerknollen eingepflanzt, jetzt möchte ich natürlich auch von der Ingwerernte berichten, obwohl die ehrlicherweise schon ein paar Wochen her ist. Dass der Ingwer erntereif ist, sieht man übrigens daran, dass das Grün oben eintrocknet (siehe im Bild rechts). Als alle anfingen braun zu werden, habe ich die Ingwerknolle ausgebuddelt. Und was ich da vorfand, war schon gewöhnungsbedürftig. Es sieht ein bißchen aus wie eine außerirdische Lebensform aus einem Science-Fiction-Film, aber seht selbst:

Soll das so aussehen? Weiterlesen »

Update vom 31.03.2017:

Schon bei meinem letzten Einkauf vor ein paar Monaten, wusste die Kassiererin nicht, wie sie das vonmir selbst abgefüllte Geschirrspülmittel berechnen sollte und musste Hilfe dazuholen. Vor ein paar Tagen war ich wieder in der Rindermarkthalle mit meiner leeren Flasche, aber leider ist der Ständer zum Abfüllen des Geschirrspülmittels nicht mehr da. Ich nehme an, dass einfach zu viel gekleckert wurde und das Experiment deshalb abgebrochen wurde. Schade. Laut der Online-Sortimentsliste vom neuen Unverpackt-Laden Stückgut, haben die Spülmittel zum Abfüllen. Die nächsten Wochen werde ich da mal vorbeischauen und berichten.

Beitrag vom 02.06.2015:

Ich benutze sowieso gerne das Ecover Geschirrspülmittel, seit ich die umweltfreundliche Marke in England kennengelernt habe. Als ich gelesen habe, dass der Budni in der Rindermarkthalle (Hamburg – St. Pauli, U-Bahn-Station Feldstraße) jetzt eine Nachfüllstation für Ecover Geschirrspül- und -Waschmittel hat, musste ich das natürlich ausprobieren.

Ecover

Angeblich wird die Nachfüllstation in der Rindermarkthalle gut angenommen, wenn das Pilotprojekt erfolgreich ist, könnte es sie bald auch in anderen Budnis geben. Weiterlesen »

Die ersten Sonnenstrahlen künden vom Frühling und auch die Narzissen, die ich rund ums Haus gepflanzt habe, blühen zum Teil schon. Von einer kleineren Pflanze habe ich eine Blüte abgeknipst und in eine Vase auf meinem Tisch gestellt. Na, die Form der Flasche schon erkannt?

Es handelt sich um eine 0,1l Flasche Weiterlesen »

Ich hatte mir schon letztes Jahr vorgenommen, die kostenlose Greenpeace Ausstellung in der Hamburger HafenCity einmal zu besuchen. Im Februar hatte ich nun ein paar freie Tage und das Wetter ist ja noch nicht so prickelnd, da ist ein Museums- oder Ausstellungsbesuch genau das Richtige. Die Ausstellung ist im Atrium des Greenpeace Büros in der Hongkongstraße 10, nur ein paar hundert Meter von der neuen U4-Haltestelle Überseequartier entfernt. Wenn man da aussteigt, ist’s erstmal etwas gruselig. Die Haltestelle ist riesig, aber fast vollkommen leer. Drum herum wird noch gebaut und der Personenverkehr wird wohl in ein paar Jahren dann zunehmen. Das Greenpeace Büro ist aber leicht zu finden, die Windkrafträder auf dem Dach sind von Weitem zu erkennen (im Bild rechts).

Wenn man sich den Image-Film (unten) von Greenpeace anschaut, macht das einen total langweiligen Eindruck. Weiterlesen »

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