Tiere

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Meine zwei Spielangeln wurden nun schon von mehreren Katzen bespielt, so dass kaum noch Federn dran waren und auch die viele Katzensabber hatte ihnen zugesetzt. Alleine aus hygienischen Gründen musste eine neue her, denn waschbar ist gekauftes Tierspielzeug eher nicht. Es gibt im Laden meistens nur eine Sorte Katzen-Spielangeln, die eine ganz dünne Schnur haben. Das ist halt in der Produktion billiger, als einen dicken Strang aus Stoff zu nähen. Mir ist es jedoch schon bei zwei Katzen passiert, dass sich die dünne Schnur um den Schwanz oder die Pfote gewickelt hat und die Katze vor Schreck versuchte wegzulaufen, wobei sie sich nur noch mehr in der Schnur verheddert hat. In einem Fall wollte die Katze nie wieder mit der Spielangel spielen, weil sie sich die Schmerzen gemerkt hatte.

Man braucht nicht viel Vorstellungskraft, um zu wissen, dass es mehr weh tut, wenn man an der rechten Schnur im Bild zieht. Dass ich eine Katzen-Spielangel mit dickerem Strang im Laden oder online nicht gefunden habe, hatte nur eine Schlussfolgerung: selber nähen. Weiterlesen »

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Eigentlich sollte er ja schon Anfang August fertig sein, dann habe ich doch einen Monat länger gebraucht. Aber große Bauprojekte werden ja nie planmäßig fertig, oder? Hier ist er nun: Mein erster selbstgebauter Katzen-Kratzbaum. Billiger als kaufen ist das nicht, aber mir gefallen diese ganzen beige-braunen Ungetüme mit Pfotenmuster, die es so im Handel gibt, einfach nicht. Als Erstes stand die Skizze:

Mit diesen Maßen habe ich beim Tischler die Platten bestellt Weiterlesen »

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Es ist wohl die Gretchenfrage, wenn man versucht ein nachhaltiges, umweltfreundliches Leben zu führen und nicht mehr Ressourcen verbrauchen will, als einem zustehen: Fliegen oder nicht Fliegen? Schließlich kann ein einziger Flug von Europa in die USA die gesamten CO2-Einsparungen, die man sonst mühsam erreicht hat, wieder zunichte machen. Auf Urlaub und damit Erholung sowie geistige Weiterbildung im ganz wörtlichen Sinne „den eigenen Horizont erweitern“ möchten viele aber nicht verzichten. Die CO2-Ausgleichsabgaben, die man bei Flugbuchungen manchmal dazu wählen kann, gibt es ja schon länger. Jetzt möchte ich kurz eine weitere Art vorstellen, wie man zumindest sein schlechtes Gewissen etwas beruhigen kann, wenn man schon ins Ausland fliegt: Flugpate werden.

flugpate_banner Weiterlesen »

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Ich habe mich in den letzten Wochen durch einige Fleischersatzprodukte gegessen und will hier ein paar Bilder und Meinungen mit Euch teilen. Als erstes: für wen sind solche Produkte eigentlich? Von Fleischessern wie auch Veganern/Vegetariern wird oft kritisiert, dass man einfach auf Fleisch verzichten soll und dass aus Soja geformte Hähchenteile überflüssig sind. Ja, irgendwie merkwürdig sind die schon. Nur kann halt nicht jeder von heute auf morgen lernen vegetarisch zu kochen. Solche Fleischersatzprodukte werden vor allem von Neu-Vegetariern konsumiert, die den Geschmack von Fleisch mögen, aber aus ethischen Gründen den Konsum ablehnen.

Hier nun ein paar von mir getestete Produkte: Weiterlesen »

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Das Wichtigste zuerst: Der Betreff ist natürlich nur ein Scherz! Auf keinen Fall sollte man einer Katze jemals Bonbons geben. Zucker kann bei Katzen zu Diabetes führen und da sie die Geschmacksrichtung süß nicht schmecken können, haben sie auch gar nichts davon. Die Ricola Schweizer Kräuterbonbons sollte man also lieber selber essen.

katzenfutterdeckel

Den Deckel kann man anschließend aber prima weiter verwenden Weiterlesen »

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„Schmetterlingsretter*in werden“ unter diesem Namen gibt es gerade beim BUND eine tolle Aktion: Es werden kostenlos Tütchen mit Samen von Schmetterlingsblumen abgegeben. Wer dazu beitragen möchte, dass die bedrohten Schmetterlinge dieses (und vielleicht auch die nächsten Jahre) mehr Futterpflanzen finden, kann seine Adressdaten auf www.bund.net eintragen und bekommt zu dem Samentütchen auch noch Infomaterial nach Hause.

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Die Katze hat mich mal wieder damit erfreut, dass Sie auf Ihr Kissen erbrochen hat. (Warum nie auf die Fliesen? Ich versuche es nicht persönlich zu nehmen.) In der Waschmaschine hat das Kissen dann den Schleudergang nicht überlebt. Ich war also auf der Suche nach etwas, dass ich zu einem neuen Katzenkissen bestimmen oder umarbeiten könnte, als ich meiner Mutter half diesen kaputten Korbstuhl auf den Recyclinghof zu bringen:

Stuhl vorherDie Kissen waren noch brauchbar. Vom Rückenkissen habe ich nur Weiterlesen »

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Aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen hatte ich in den letzten Monaten wenig Zeit neue Beiträge für das Blog zu schreiben. Das ändert sich ab heute hoffentlich wieder!

Ein süßes Tier-Video ist auf jeden Fall ein guter Anfang dafür, oder?

Ich war erst überrascht einen Igel so auf freiem Feld im September-Sonnenschein zu sehen, aber eine kurze Google-Suche auf dem Handy hat mich auf viele Igelhilfen-Seiten geleitet, die das alle als normales Verhalten beschreiben. Kurz vor dem Winterschlaf müssen die Igel extra viel essen und sind deshalb auch tagsüber auf Futtersuche.

Dieser Igel war auf jeden Fall sehr neugierig und lief auf mich zu um mich zu beschnuppern und ließ sich sogar streicheln ohne sich einzukugeln. Auf dem Firmengelände, auf dem er zu wohnen scheint, habe ich keinen Laubhaufen o.ä. gesehen, aber da gab es ein altes, kleineres Abflussrohr und ich frage mich, ob er da eingezogen ist.

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Auch ich habe schöne Kindheitserinnerungen ans Enten füttern mit der Familie, aber als Erwachsener muss ich jetzt einsehen, dass man damit den Tieren keinen Gefallen tut. Die Stadt Hamburg hat eigens einen Flyer erstellt, mit all den Gründen, warum man keine Wasservögel füttern sollte.

Da steht z.B. drin, dass

  • schimmeliges Brot auch für Tiere gefährlich ist
  • die Futterreste und der übermäßige Vogelkot dazu führen können, dass ein Gewässer durch den entstandenen Sauerstoffmangel „umkippt“
  • man ungewollt Ratten und Tauben mitfüttert

Wer regelmäßig Brotreste hat, sollte vielleicht weniger Brot kaufen. Weißbrot ist nicht nur für den Menschen ein Nahrungsmittel, dass vor allem Kalorien und wenig Nährstoffe enthält, auch den Wasservögeln bekommt es nicht gut. Besser für die Tiere sind Haferflocken oder Obst, wenn man partout nicht aus Füttern verzichten will.

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Eine Freundin hatte mich schon in der Anfangszeit dieses Blogs gefragt, ob ich mal etwas über die Schadstoffbelastung von Obst und Gemüse schreiben kann, welches in Großstädten selbst gezogen oder wild gesammelt wird. Leider habe ich dazu bisher noch keine guten Informationen gefunden, dafür aber etwas zu Stadthonig.

Zufällig bin ich in einem Katalog über die BienenBox gestolpert, eine speziell für die Stadtbienenhaltung gebaute Holzkiste, die man mit extra Halterungen am Balkon befestigen kann. Ehrlicherweise schreiben die Hersteller auf Ihrer Internetseite, dass man mit etwa 400 Euro Einstiegskosten rechnen muss, aber ca. 15 kg Honig pro Jahr ernten kann. Irgendwann werde ich vielleicht mal meinen eigenen Honig Imkern, momentan schrecken mich aber die hohen Anschaffungskosten und der Aufwand ab.

Am interessantesten waren die Informationen im Bereich „Fragen und Antworten“. Da wird unter der Frage „Ist Stadthonig gesund?“ ein Bericht vom Imkerverein Hamburg-Altona zur Honigqualität in der Großstadt verlinkt. Da wurden Schadstoffuntersuchungen an zwei Hamburger Honigen durchgeführt. Auch der Honig, der von Bienen in der Nähe des Hamburg Airport gesammelt wird, soll in der Qualität einwandfrei sein. In dem Bericht werden mehrere Gründe angeführt, z.B.

  • Die Bienen fliegen vor allem frisch aufgeblühte Blüten an, da ist nicht genug Zeit, als dass sich Luftschadstoffe ansammeln könnten
  • Durch Katalysatoren etc. ist die Luftqualität immer besser geworden.
  • Bienen können in ihren Körpern die Schadstoffe gut herausfiltern
  • die Schadstoffe werden im Wachs gesammelt

Hamburg wird sich da sicherlich nicht von anderen Großstädten unterscheiden, was die Schadstoffbelastung in Luft und Boden angeht, so dass man Großstadt-Honig wohl bedenkenlos konsumieren kann.

Wer Heuschnupfen hat, sollte außerdem mal probieren, sich mit lokalem Honig (am besten von Bienen in 5-10 km Umkreis) selbst zu „therapieren“. Es gibt viele Berichte von Heuschnupfen-geplagten und sogar Haselnussallergikern, die von einer Besserung der Symptome berichten, nachdem sie täglich einen Teelöffeln lokalen Honig zu sich nehmen.

Die Theorie dahinter ist, dass wie bei einer Hyposensibilisierung die kleinen Mengen an Pollen im Honig, die beim Weg durch den Magen ja keine Symptome verursachen, einen Gewöhnungseffekt haben. Eine seriöse Studie zu dem Thema gibt es leider nicht, da kein großer Pharmakonzern mit lokalem Honig Geld verdienen könnte. Mir scheint die Theorie aber einleuchtend und die möglichen Nebenwirkungen von Honig sind ja zu vernachlässigen. Im Zweifel funktioniert es halt einfach nicht und der Heuschnupfen bleibt gleich schlimm.

PS: Honig und Ahornsirup können Bakterien enthalten, die für Babys gefährlich sein können, also niemals Kindern unter 1 Jahr geben.

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