Tiere

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Es ist wohl die Gretchenfrage, wenn man versucht ein nachhaltiges, umweltfreundliches Leben zu führen und nicht mehr Ressourcen verbrauchen will, als einem zustehen: Fliegen oder nicht Fliegen? Schließlich kann ein einziger Flug von Europa in die USA die gesamten CO2-Einsparungen, die man sonst mühsam erreicht hat, wieder zunichte machen. Auf Urlaub und damit Erholung sowie geistige Weiterbildung im ganz wörtlichen Sinne „den eigenen Horizont erweitern“ möchten viele aber nicht verzichten. Die CO2-Ausgleichsabgaben, die man bei Flugbuchungen manchmal dazu wählen kann, gibt es ja schon länger. Jetzt möchte ich kurz eine weitere Art vorstellen, wie man zumindest sein schlechtes Gewissen etwas beruhigen kann, wenn man schon ins Ausland fliegt: Flugpate werden.

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Ich habe mich in den letzten Wochen durch einige Fleischersatzprodukte gegessen und will hier ein paar Bilder und Meinungen mit Euch teilen. Als erstes: für wen sind solche Produkte eigentlich? Von Fleischessern wie auch Veganern/Vegetariern wird oft kritisiert, dass man einfach auf Fleisch verzichten soll und dass aus Soja geformte Hähchenteile überflüssig sind. Ja, irgendwie merkwürdig sind die schon. Nur kann halt nicht jeder von heute auf morgen lernen vegetarisch zu kochen. Solche Fleischersatzprodukte werden vor allem von Neu-Vegetariern konsumiert, die den Geschmack von Fleisch mögen, aber aus ethischen Gründen den Konsum ablehnen.

Hier nun ein paar von mir getestete Produkte: Weiterlesen »

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Das Wichtigste zuerst: Der Betreff ist natürlich nur ein Scherz! Auf keinen Fall sollte man einer Katze jemals Bonbons geben. Zucker kann bei Katzen zu Diabetes führen und da sie die Geschmacksrichtung süß nicht schmecken können, haben sie auch gar nichts davon. Die Ricola Schweizer Kräuterbonbons sollte man also lieber selber essen.

katzenfutterdeckel

Den Deckel kann man anschließend aber prima weiter verwenden Weiterlesen »

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„Schmetterlingsretter*in werden“ unter diesem Namen gibt es gerade beim BUND eine tolle Aktion: Es werden kostenlos Tütchen mit Samen von Schmetterlingsblumen abgegeben. Wer dazu beitragen möchte, dass die bedrohten Schmetterlinge dieses (und vielleicht auch die nächsten Jahre) mehr Futterpflanzen finden, kann seine Adressdaten auf www.bund.net eintragen und bekommt zu dem Samentütchen auch noch Infomaterial nach Hause.

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Die Katze hat mich mal wieder damit erfreut, dass Sie auf Ihr Kissen erbrochen hat. (Warum nie auf die Fliesen? Ich versuche es nicht persönlich zu nehmen.) In der Waschmaschine hat das Kissen dann den Schleudergang nicht überlebt. Ich war also auf der Suche nach etwas, dass ich zu einem neuen Katzenkissen bestimmen oder umarbeiten könnte, als ich meiner Mutter half diesen kaputten Korbstuhl auf den Recyclinghof zu bringen:

Stuhl vorherDie Kissen waren noch brauchbar. Vom Rückenkissen habe ich nur das schön geschwungene Oberteil verwendet. Dafür den Stoff gekürzt, den Reißverschluss unten rausgetrennt und weiter oben wieder eingenäht. Den Rest des Rückenkissens habe ich als Verpackungsmaterial verwendet für einen empfindlichen Gegenstand, den ich verschickt habe. Das ganze Kissen wurde also von mir recycelt.

Kissen RVJetzt hat die Katze ein sehr elegantes Kissen, auf dem sie wieder auf der Fensterbank in der Sonne liegen kann, und ich habe nicht einen Cent dafür bezahlt, nur ca. 2 Stunden Arbeit investiert.

Kissen

 

 

 

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Aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen hatte ich in den letzten Monaten wenig Zeit neue Beiträge für das Blog zu schreiben. Das ändert sich ab heute hoffentlich wieder!

Ein süßes Tier-Video ist auf jeden Fall ein guter Anfang dafür, oder?

Ich war erst überrascht einen Igel so auf freiem Feld im September-Sonnenschein zu sehen, aber eine kurze Google-Suche auf dem Handy hat mich auf viele Igelhilfen-Seiten geleitet, die das alle als normales Verhalten beschreiben. Kurz vor dem Winterschlaf müssen die Igel extra viel essen und sind deshalb auch tagsüber auf Futtersuche.

Dieser Igel war auf jeden Fall sehr neugierig und lief auf mich zu um mich zu beschnuppern und ließ sich sogar streicheln ohne sich einzukugeln. Auf dem Firmengelände, auf dem er zu wohnen scheint, habe ich keinen Laubhaufen o.ä. gesehen, aber da gab es ein altes, kleineres Abflussrohr und ich frage mich, ob er da eingezogen ist.

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Auch ich habe schöne Kindheitserinnerungen ans Enten füttern mit der Familie, aber als Erwachsener muss ich jetzt einsehen, dass man damit den Tieren keinen Gefallen tut. Die Stadt Hamburg hat eigens einen Flyer erstellt, mit all den Gründen, warum man keine Wasservögel füttern sollte.

Da steht z.B. drin, dass

  • schimmeliges Brot auch für Tiere gefährlich ist
  • die Futterreste und der übermäßige Vogelkot dazu führen können, dass ein Gewässer durch den entstandenen Sauerstoffmangel „umkippt“
  • man ungewollt Ratten und Tauben mitfüttert

Wer regelmäßig Brotreste hat, sollte vielleicht weniger Brot kaufen. Weißbrot ist nicht nur für den Menschen ein Nahrungsmittel, dass vor allem Kalorien und wenig Nährstoffe enthält, auch den Wasservögeln bekommt es nicht gut. Besser für die Tiere sind Haferflocken oder Obst, wenn man partout nicht aus Füttern verzichten will.

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Eine Freundin hatte mich schon in der Anfangszeit dieses Blogs gefragt, ob ich mal etwas über die Schadstoffbelastung von Obst und Gemüse schreiben kann, welches in Großstädten selbst gezogen oder wild gesammelt wird. Leider habe ich dazu bisher noch keine guten Informationen gefunden, dafür aber etwas zu Stadthonig.

Zufällig bin ich in einem Katalog über die BienenBox gestolpert, eine speziell für die Stadtbienenhaltung gebaute Holzkiste, die man mit extra Halterungen am Balkon befestigen kann. Ehrlicherweise schreiben die Hersteller auf Ihrer Internetseite, dass man mit etwa 400 Euro Einstiegskosten rechnen muss, aber ca. 15 kg Honig pro Jahr ernten kann. Irgendwann werde ich vielleicht mal meinen eigenen Honig Imkern, momentan schrecken mich aber die hohen Anschaffungskosten und der Aufwand ab.

Am interessantesten waren die Informationen im Bereich „Fragen und Antworten“. Da wird unter der Frage „Ist Stadthonig gesund?“ ein Bericht vom Imkerverein Hamburg-Altona zur Honigqualität in der Großstadt verlinkt. Da wurden Schadstoffuntersuchungen an zwei Hamburger Honigen durchgeführt. Auch der Honig, der von Bienen in der Nähe des Hamburg Airport gesammelt wird, soll in der Qualität einwandfrei sein. In dem Bericht werden mehrere Gründe angeführt, z.B.

  • Die Bienen fliegen vor allem frisch aufgeblühte Blüten an, da ist nicht genug Zeit, als dass sich Luftschadstoffe ansammeln könnten
  • Durch Katalysatoren etc. ist die Luftqualität immer besser geworden.
  • Bienen können in ihren Körpern die Schadstoffe gut herausfiltern
  • die Schadstoffe werden im Wachs gesammelt

Hamburg wird sich da sicherlich nicht von anderen Großstädten unterscheiden, was die Schadstoffbelastung in Luft und Boden angeht, so dass man Großstadt-Honig wohl bedenkenlos konsumieren kann.

Wer Heuschnupfen hat, sollte außerdem mal probieren, sich mit lokalem Honig (am besten von Bienen in 5-10 km Umkreis) selbst zu „therapieren“. Es gibt viele Berichte von Heuschnupfen-geplagten und sogar Haselnussallergikern, die von einer Besserung der Symptome berichten, nachdem sie täglich einen Teelöffeln lokalen Honig zu sich nehmen.

Die Theorie dahinter ist, dass wie bei einer Hyposensibilisierung die kleinen Mengen an Pollen im Honig, die beim Weg durch den Magen ja keine Symptome verursachen, einen Gewöhnungseffekt haben. Eine seriöse Studie zu dem Thema gibt es leider nicht, da kein großer Pharmakonzern mit lokalem Honig Geld verdienen könnte. Mir scheint die Theorie aber einleuchtend und die möglichen Nebenwirkungen von Honig sind ja zu vernachlässigen. Im Zweifel funktioniert es halt einfach nicht und der Heuschnupfen bleibt gleich schlimm.

PS: Honig und Ahornsirup können Bakterien enthalten, die für Babys gefährlich sein können, also niemals Kindern unter 1 Jahr geben.

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Aus einem Balken, den ich auf der Arbeit mitgenommen habe, weil er nur Teil der äußeren Verpackung einer Palette war und in den Müll sollte, habe ich ein Insektenhotel für meinen Balkon gebastelt. Streng genommen ist es nur ein Wildbienenhotel, denn andere Insekten werden sich darin vermutlich nicht einnisten.

Von dem Balken habe ich ein ca. 20 cm langes Stück mit der Stichsäge abgesagt.

Insektenhotel1Dann mit der Bohrmaschine verschieden große Löcher reingebohrt, laut Nabu sollen es 3 bis 8 mm große Löcher sein, bei mir sind sie 4 bis 6 mm groß (einen kleineren Holzbohrer hätte ich auch gar nicht gehabt).

Insektenhotel2Als Aufhängung habe ich drei Bänder (weiß, grün und grün-weiß gestreift) geflochten und an beiden Enden verknotet. Durch den Knoten habe ich dann jeweils einen Nagel geschlagen. Die Bänder habe ich genauso wie das Plastik-Grünzeug von Weihnachts- und Geburtstags-Geschenkverpackungen aufbewahrt. So habe ich nicht einen Cent für Baumaterial ausgegeben.

Insektenhotel3Der Nabu hat übrigens tolle Tipps für den Bau einer Wildbienennisthilfe. Denn der Name „Hotel“ ist eigentlich etwas irreführend.

Sobald sich der erste „Gast“ eingenistet hat, werde ich mit Foto berichten.

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In England war ich schockiert wie viele Tierhalter dort Katzentoiletten oder Meerschweinchenkäfige regelmäßig desinfizieren, vor allem mit umweltschädlichen chlor-basierten Reinigern. Jetzt mal ganz ehrlich: die Katze leckt den eigenen Popo ab, was auch immer da für Bakterien rauskommen, sie schaden dem Tier wohl nicht. Und ich weiß ja nicht, wie Ihr das handhabt, aber ich wasche mir jedes Mal gründlich die Hände, wenn ich das Katzenklo sauber gemacht habe. Katzenklo(Ich hatte kein Foto der Katze im Katzenklo und wollte mich auch nicht stundenlang dafür auf die Lauer legen, das Foto hier passt aber auch, oder?)

Eine Desinfektion ist also vollkommen überflüssig, der keimfreie Zustand würde auch nur wenige Stunden anhalten, bis die Katze das Klo wieder benutzt. Ich reinige es mit einer Spülbürste und biologisch abbaubarem Geschirrspülmittel, also die gleiche Kombi mit der ich auch Geschirr spüle. Dabei habe ich zwei so Edelstahlgriffe, bei denen man den Kopf austauschen kann. Wenn der Spülbürstenkopf aus Holz und Naturborsten zu dreckig für das Geschirr wird, nutze ich ihn noch eine Weile für das Katzenklo, bis ich ihn entsorge.

Anschließend trockne ich das Katzenklo mit einem alten Handtuch ab, dabei habe ich ein hässliches Handtuch speziell für diese Einsatzzweck und danach kommt es ganz normal in die Waschmaschine bei 30°.

So ist das Katzenklo sauber genug, denn auch normale Seife entfernt Bakterien und Viren, sie werden zwar nicht abgetötet, aber einfach abgespült und verschwinden durch den Ausguss. Außerdem spüle ich auch die Katzenfutterschälchen mit dem gleichen Spülmittel, so dass die Katze den Geruch schon kennt. Wenn man zu starke, vielleicht auch noch ammoniak-haltige Reiniger verwendet, kann es passieren, dass die Katze meint, da hätte eine andere Katze ihre Markierung in der Katzentoilette hinterlassen. Dann will sie das Katzenklo nicht mehr benutzen und wird unsauber.

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