Müllvermeidung & Recycling

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Meine zwei Spielangeln wurden nun schon von mehreren Katzen bespielt, so dass kaum noch Federn dran waren und auch die viele Katzensabber hatte ihnen zugesetzt. Alleine aus hygienischen Gründen musste eine neue her, denn waschbar ist gekauftes Tierspielzeug eher nicht. Es gibt im Laden meistens nur eine Sorte Katzen-Spielangeln, die eine ganz dünne Schnur haben. Das ist halt in der Produktion billiger, als einen dicken Strang aus Stoff zu nähen. Mir ist es jedoch schon bei zwei Katzen passiert, dass sich die dünne Schnur um den Schwanz oder die Pfote gewickelt hat und die Katze vor Schreck versuchte wegzulaufen, wobei sie sich nur noch mehr in der Schnur verheddert hat. In einem Fall wollte die Katze nie wieder mit der Spielangel spielen, weil sie sich die Schmerzen gemerkt hatte.

Man braucht nicht viel Vorstellungskraft, um zu wissen, dass es mehr weh tut, wenn man an der rechten Schnur im Bild zieht. Dass ich eine Katzen-Spielangel mit dickerem Strang im Laden oder online nicht gefunden habe, hatte nur eine Schlussfolgerung: selber nähen. Weiterlesen »

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Ich liebe meinen kleinen, schwarzen Regenschirm. Er hat ein Gestänge aus Aluminium und ist damit so leicht und klein, dass man ihn immer in der Handtasche dabei haben kann. So ein Regenschirm von Esprit kostet ca. 20 Euro. Alles gute Gründe ihn reparieren zu wollen, statt einen neuen zu kaufen. Der Schirm hatte drei kleine Löcher und ich habe seit Monaten überlegt, wie ich den Regenschirm flicken kann.

Nähen geht nicht, da würde es ja trotzdem durchregnen durch die kleinen Löcher. Klebeband und sogar Panzertape würden sich irgendwann ablösen (und Weiterlesen »

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Ich habe ja schon viele Dinge selbst genäht, z.B. eine Münzbörse aus einem Möbelstoffmuster, einen Tütensammler aus Stoffresten (der übrigens zu klein war, mittlerweile habe ich mir ein größeres Modell genäht) oder Putzlappen aus einem alten Handtuch. Dieses Mal war aber auch für mich was Neues. Normalerweise versuche ich Hosen zu reparieren, bevor ich sie wegwerfe. Man kann Knöpfe und Gürtelschlaufen wieder anbringen, aufgeplatzte Nähte wieder zunähen oder einfach Shorts draus machen. In diesem Fall war die Hose mehr als 20 cm lang am Hintern komplett aufgerissen, das kann man nicht mehr reparieren. Der schwarze Stoff gefiel mir aber so gut.

Also was tun? Weiterlesen »

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Bevor die in Deutschland aus der Mode gekommen sind, hat man sie Henkelmann genannt. In Indien sind diese Boxen nach wie vor sehr beliebt und da als Tiffin Box bekannt. Es gibt sogar einen Bollywood Liebebsfilm namens Lunch Box, der diesen Behältern gewidmet ist. Im japanischen Sprachraum sind die Boxen meist viereckig und werden als Bento Box bezeichnet. Ich mag am liebsten Tiffin Box, unter diesem Namen habe ich die runden, stapelbaren Dosen mit dem Tragegriff als erstes kennengelernt. Und jetzt habe ich endlich mein eigenes Exemplar Zuhause:

Zugegebenermaßen handelt es sich um ein billigeres Modell Weiterlesen »

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Ungefähr zwei Jahre habe ich überlegt, welche Trinkflasche ich mir kaufen möchte, bin bei meinen Recherchen immer wieder auf das Sortiment von Klean Kanteen gestoßen. Der hohe Preis hat mich erst etwas abgeschreckt, aber was mich schließlich überzeugt hat: Man kann dafür lauter Einzelteile, z.B. andere Verschlüsse,  nachkaufen.

Die ist es nun also geworden: Die Klean Kanteen aus poliertem Edelstahl mit 532 ml Volumen. Das merkwürdige Volumen Weiterlesen »

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Im chinesischen Restaurant oder beim Japaner gibt’s zu jedem Essen Wegwerf-Stäbchen aus Holz. Die sind zwar biologisch abbaubar und meist nur in Papier verpackt, aber es müssen ja trotzdem ganze Wälder dafür abgeholzt werden. Laut Wikipedia werden alleine in China jedes Jahr 45 Millionen Einweg-Stäbchen verbraucht. Was ich vor Kurzem herausgefunden habe: Während Japan und China auf Holz setzen, wird in Südkorea meist mit Essstäbchen aus Metall gegessen. Die erfordern ein bißchen mehr Übung, weil die Oberfläche glatter ist, aber sie sind mehrfach verwendbar und hygienisch gut zu reinigen.

Es gibt auch lackierte Holz-Essstäbchen zur mehrfachen Verwendung. Doch ob die wirklich hygienisch sauber werden beim Abwaschen Weiterlesen »

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Die letzten Tage hatte ich noch Urlaub und habe die freie Zeit genutzt um Putzlappen aus einem alten Handtuch zu nähen: Ein echter Klassiker, hat meine Oma schon gemacht. Und dazu ganz einfach, schließlich geht’s hier nicht um Schönheit. Ob die Nähte gerade sind, das Nähgarn farblich passt oder alle Putzlappen auch wirklich gleich groß geworden sind: egal. Wäre auch ein ideales Projekt für Näh-anfänger.

Ich habe ja schon vor drei Jahren berichtet, dass ich keine Küchenrolle mehr benutze. Als Alternative mag ich am liebsten helle Frotteelappen; das können alte (oder bloß hässliche) Gästehandtücher oder Waschlappen sein oder eben aus Handtüchern selbst genähte Putzlappen. Der Vorteil ist, dass ich die nach Benutzung einfach in die Waschmaschine schmeißen kann. Anschließend werden die mitgewaschen, egal was für Wäsche als nächstes drankommt. Ich kann die mit den Handtüchern bei 60° mitwaschen und so gleichzeitig desinfizieren, bei heller Wäsche (Bettzeug, Geschirrhandtücher etc.) können die sowieso mit rein und wenn die Putzlappen durch dunkle Wäsche vergrauen oder dunkel einfärben: auch egal. Sind ja nur Putzlappen.

Nach mehreren Jahren im Dauergebrauch sind einige von meinen Lappen aber langsam dabei sich aufzulösen, man kann da regelrecht durchgucken, so dünn ist der Stoff geworden. Also mussten ein paar neue her. Vielen Dank übrigens an meine Mama für die Handtuch-Spende.

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Ich war in meinem Lieblings-Asia-Laden YUANYE in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs um meine Vorräte an Szechuan-Tofu und Satay-Soße aufzustocken und habe aus Neugierde dieses Pearl Royal Coconut Water mitgenommen. Auf der Verpackung stand, dass sie aus Kokosnuss hergestellt und biologisch abbaubar ist. Mir ist keine biologisch abbaubare Verpackung bekannt, in der man Getränke monatelang steril aufbewahren kann, also dachte ich mir schon, dass es eine Mogelpackung mit einer Lage Plastik drinnen wäre. Es kam dann aber noch schlimmer …

Auf dem Foto seht Ihr alle Packungsbestandteile: Weiterlesen »

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Den Unverpackt-Laden „Stückgut“ in Hamburg-Altona gibt es schon seit ein paar Monaten, aber da ich am anderen Ende von Hamburg wohne, habe ich es gestern erst geschafft da mal reinzuschauen. Das Sortiment an Lebensmitteln, die man unverpackt einkaufen kann, ist viel größer als erwartet. Ich hatte lediglich vier Behälter mitgebracht und daher nur ein paar Kleinigkeiten gekauft.

Auf dem Bild seht Ihr fast meinen kompletten Einkauf. Ein paar von den Schokolinsen habe ich in der U-Bahn schon gefuttert und die Spülschwämme habe ich vergessen zu fotografieren. Insgesamt habe ich 18,08 € gezahlt. Das erscheint erstmal Weiterlesen »

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Update vom 31.03.2017:

Schon bei meinem letzten Einkauf vor ein paar Monaten, wusste die Kassiererin nicht, wie sie das vonmir selbst abgefüllte Geschirrspülmittel berechnen sollte und musste Hilfe dazuholen. Vor ein paar Tagen war ich wieder in der Rindermarkthalle mit meiner leeren Flasche, aber leider ist der Ständer zum Abfüllen des Geschirrspülmittels nicht mehr da. Ich nehme an, dass einfach zu viel gekleckert wurde und das Experiment deshalb abgebrochen wurde. Schade. Laut der Online-Sortimentsliste vom neuen Unverpackt-Laden Stückgut, haben die Spülmittel zum Abfüllen. Die nächsten Wochen werde ich da mal vorbeischauen und berichten.

Beitrag vom 02.06.2015:

Ich benutze sowieso gerne das Ecover Geschirrspülmittel, seit ich die umweltfreundliche Marke in England kennengelernt habe. Als ich gelesen habe, dass der Budni in der Rindermarkthalle (Hamburg – St. Pauli, U-Bahn-Station Feldstraße) jetzt eine Nachfüllstation für Ecover Geschirrspül- und -Waschmittel hat, musste ich das natürlich ausprobieren.

Ecover

Angeblich wird die Nachfüllstation in der Rindermarkthalle gut angenommen, wenn das Pilotprojekt erfolgreich ist, könnte es sie bald auch in anderen Budnis geben. Weiterlesen »

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