Plastikfrei

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Ungefähr zwei Jahre habe ich überlegt, welche Trinkflasche ich mir kaufen möchte, bin bei meinen Recherchen immer wieder auf das Sortiment von Klean Kanteen gestoßen. Der hohe Preis hat mich erst etwas abgeschreckt, aber was mich schließlich überzeugt hat: Man kann dafür lauter Einzelteile, z.B. andere Verschlüsse,  nachkaufen.

Die ist es nun also geworden: Die Klean Kanteen aus poliertem Edelstahl mit 532 ml Volumen. Das merkwürdige Volumen Weiterlesen »

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Im chinesischen Restaurant oder beim Japaner gibt’s zu jedem Essen Wegwerf-Stäbchen aus Holz. Die sind zwar biologisch abbaubar und meist nur in Papier verpackt, aber es müssen ja trotzdem ganze Wälder dafür abgeholzt werden. Laut Wikipedia werden alleine in China jedes Jahr 45 Millionen Einweg-Stäbchen verbraucht. Was ich vor Kurzem herausgefunden habe: Während Japan und China auf Holz setzen, wird in Südkorea meist mit Essstäbchen aus Metall gegessen. Die erfordern ein bißchen mehr Übung, weil die Oberfläche glatter ist, aber sie sind mehrfach verwendbar und hygienisch gut zu reinigen.

Es gibt auch lackierte Holz-Essstäbchen zur mehrfachen Verwendung. Doch ob die wirklich hygienisch sauber werden beim Abwaschen Weiterlesen »

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Den Unverpackt-Laden „Stückgut“ in Hamburg-Altona gibt es schon seit ein paar Monaten, aber da ich am anderen Ende von Hamburg wohne, habe ich es gestern erst geschafft da mal reinzuschauen. Das Sortiment an Lebensmitteln, die man unverpackt einkaufen kann, ist viel größer als erwartet. Ich hatte lediglich vier Behälter mitgebracht und daher nur ein paar Kleinigkeiten gekauft.

Auf dem Bild seht Ihr fast meinen kompletten Einkauf. Ein paar von den Schokolinsen habe ich in der U-Bahn schon gefuttert und die Spülschwämme habe ich vergessen zu fotografieren. Insgesamt habe ich 18,08 € gezahlt. Das erscheint erstmal Weiterlesen »

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Update vom 31.03.2017:

Schon bei meinem letzten Einkauf vor ein paar Monaten, wusste die Kassiererin nicht, wie sie das vonmir selbst abgefüllte Geschirrspülmittel berechnen sollte und musste Hilfe dazuholen. Vor ein paar Tagen war ich wieder in der Rindermarkthalle mit meiner leeren Flasche, aber leider ist der Ständer zum Abfüllen des Geschirrspülmittels nicht mehr da. Ich nehme an, dass einfach zu viel gekleckert wurde und das Experiment deshalb abgebrochen wurde. Schade. Laut der Online-Sortimentsliste vom neuen Unverpackt-Laden Stückgut, haben die Spülmittel zum Abfüllen. Die nächsten Wochen werde ich da mal vorbeischauen und berichten.

Beitrag vom 02.06.2015:

Ich benutze sowieso gerne das Ecover Geschirrspülmittel, seit ich die umweltfreundliche Marke in England kennengelernt habe. Als ich gelesen habe, dass der Budni in der Rindermarkthalle (Hamburg – St. Pauli, U-Bahn-Station Feldstraße) jetzt eine Nachfüllstation für Ecover Geschirrspül- und -Waschmittel hat, musste ich das natürlich ausprobieren.

Ecover

Angeblich wird die Nachfüllstation in der Rindermarkthalle gut angenommen, wenn das Pilotprojekt erfolgreich ist, könnte es sie bald auch in anderen Budnis geben. Weiterlesen »

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Flugzeuge gehören ja zu den umweltschädlichsten Transportmitteln vor allem wegen des hohen CO2-Ausstoßes. Dazu kommt dann noch der ganze Müll, der an den Flughäfen und im Flugzeug erzeugt wird. Neueste Zahlen konnte ich dazu nicht finden, aber 2007 wurden allein am Frankfurter Flughafen jeden Tag 2,5-3 Tonnen an Flüssigkeiten in den Müll geworfen, die wegen der seit 2006 geltenden Verordnung zu Flüssigkeiten im Handgepäck nicht mitgenommen werden dürfen. Schön, dass der Hamburger Flughafen nun vier Wasserspender aufgestellt hat, mit denen man verpackungs- und müllfrei seinen Durst stillen und sogar mitgebrachte Flaschen auffüllen kann.

wasserspenderEntschuldigt bitte die schlechte Qualität des Fotos, ich hatte nur mein Handy dabei. Weiterlesen »

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Schon seit mehreren Monaten ist ein Geschäft nach dem Unverpackt-Prinzip in Hamburg geplant. In Kiel läuft der Unverpackt-Laden ja sehr gut, warum sollte das nicht auch in Hamburg funktionieren? Bisher hatte ich noch nicht darüber berichtet, da es noch keine genaueren Informationen gab. Jetzt wird’s aber konkret, das Projekt ist in der Crowdfunding-Phase. Auf der entsprechenden Internetseite kann jeder zum Unterstützer werden und für die verschieden hohen Geld-Beträge gibt’s dann jeweils andere Prämien (z.B. Einkaufsgutscheine). Ziel ist es, die 30.000€ Startkapital bis zum 16.10.2016 zu erreichen. Der Laden wird Stückgut heißen und später irgendwo im Westen Hamburgs eröffnen, vermutlich Nähe Altona. Für mich dann leider nicht praktikabel erreichbar, aber einmal vorbeischauen werde ich auf jeden Fall.

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Ich habe im Netz eine tolle Anleitung gefunden, wie man aus Zeitungspapier kleine Mülltüten basteln kann, die sogar von alleine stehen. Zugegeben sind meine ersten Versuche nicht gleich so super geworden, aber man hat den Trick ganz schnell raus.

Papiertüten

Ich werde das auf jeden Fall jetzt öfter machen, das Wochenblatt gibt es ja sowieso frei Haus und so kann ich es noch nutzen als Mülltüte im Bad oder für die tägliche Reinigung des Katzenklos. Auch um besonders feuchte Obst- oder Gemüsereste für die Biotonne einzuwickeln ist das bestimmt praktisch.

Die Anleitung gibt es hier bei www.smarticular.net.

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Beim Bauhaus kann man Schrauben, Muttern und Haken lose und (fas) verpackungsfrei einkaufen. Dübel aber komischerweise nicht. Aus Regalen voller kleiner Schubladen, die alle mit einer Nummer versehen sind, sucht man sich aus, was man braucht. Die Tüten muss man dann selbst abwiegen und berechnet wird nach Gewicht.

Bauhaus

Eine super Sache, gerade jetzt wo ich nur 2 Unterlegscheiben und ein paar Schrauben brauche. So muss man keine Packung mit 50 Stück kaufen, wovon die restlichen Schrauben dann jahrelang ein einsames Dasein im dunklen Keller fristen.

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Endlich gibt’s bei Aldi Nord als Aktionsware wieder diese Edelstahl-Verschlussklammern. Ich habe mir gleich zwei Packungen gekauft.

KlammernDie Dinger sind komplett plastikfrei (bis auf die Verpackung) und halten ewig. Diese Plastik-Verschlussclips, die es z.B. auch bei IKEA gibt, gehen so leicht kaputt und man kann sie nur bei dünnen Tüten benutzen. Diese Edelstahl-Klammern machen viel mehr mit und haben mehr „Power“. Würde man wirklich verpackungsfrei einkaufen können, dann würde man natürlich solche Tütenverschlüsse gar nicht brauchen. Was benutzt Ihr Zuhause?

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Mein Gummierstift (Bericht dazu hier) war leer und um mal was Neues auszuprobieren, habe ich bei Manufaktum den Klebestift Coccoina mitgenommen (3€/Stück).

Klebestift

Dies ist ein Klebestift im Plastikzylinder, es gibt den Kleber aber auch in einer plastikfreien Variante: eine Metalldose mit kleinem Pinsel. Hergestellt wird der Kleber in Italien aus Kartoffelstärke, er ist lösemittelfrei und ungiftig. Laut der Manufaktum-Webseite wird der Kleber schon seit den 1920er Jahren nach diesem Rezept hergestellt. Leider habe ich nirgendwo Hinweise gefunden, ob er auch biologisch gut abbaubar ist.

Von der Anwendung her ist es halt ein ganz normaler Klebestift, nur dass er unglaublich verführerisch nach Mandeln riecht! Kleinen Kindern würde ich den nicht in die Hand drücken, er soll ja ungiftig sein, aber ausprobieren möchte man das dann wahrscheinlich doch nicht.

Das nächste Mal werde ich wahrscheinlich die plastikfreie Dose nehmen, aber die ist viel größer und ich wollte den Kleber erst einmal ausprobieren. Ich kann den auf jeden Fall weiterempfehlen!

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