Mein Fahrrad hat einen Platten und ich musste dringend zum Baumarkt. Der ist etwas zu weit weg, um da zu Fuß hinzugehen, aber doch wieder so nah dran, dass ich zu geizig gewesen wäre die 3,20 Euro für Hin- und Rückfahrt mit dem Bus zu bezahlen. Bei mir um die Ecke ist eine Fahrrad-Entleihstation von StadtRAD Hamburg und die ersten 30 Minuten kann man umsonst fahren, erst danach bezahlt man 8 Cent/Minute. Also dachte ich mir, ich melde mich da abends mal kurz online an und kann am nächsten Tag mit dem Fahrrad fahren.

Ganz so einfach war es dann leider doch nicht. Weiterlesen »

Bevor die in Deutschland aus der Mode gekommen sind, hat man sie Henkelmann genannt. In Indien sind diese Boxen nach wie vor sehr beliebt und da als Tiffin Box bekannt. Es gibt sogar einen Bollywood Liebebsfilm namens Lunch Box, der diesen Behältern gewidmet ist. Im japanischen Sprachraum sind die Boxen meist viereckig und werden als Bento Box bezeichnet. Ich mag am liebsten Tiffin Box, unter diesem Namen habe ich die runden, stapelbaren Dosen mit dem Tragegriff als erstes kennengelernt. Und jetzt habe ich endlich mein eigenes Exemplar Zuhause:

Zugegebenermaßen handelt es sich um ein billigeres Modell Weiterlesen »

Auch wenn mein Blog hauptsächlich von Freunden und Verwandten gelesen wird, bekomme ich ab und zu Anfragen von Firmen oder Vereinen, ob ich über deren Produkt oder Projekt berichten möchte. Meistens lehne ich ab, aber in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme. Die Firma Neoavantgarde hat mich auf den Ratgeber mit 123 Praxisnahen Umwelttipps von Sonne und Strand Ferienhausvermittlung aufmerksam gemacht, den man sich kostenlos herunterladen kann. Dazu einfach auf das Bild hier klicken:

Die meisten Tipps Weiterlesen »

Ungefähr zwei Jahre habe ich überlegt, welche Trinkflasche ich mir kaufen möchte, bin bei meinen Recherchen immer wieder auf das Sortiment von Klean Kanteen gestoßen. Der hohe Preis hat mich erst etwas abgeschreckt, aber was mich schließlich überzeugt hat: Man kann dafür lauter Einzelteile, z.B. andere Verschlüsse,  nachkaufen.

Die ist es nun also geworden: Die Klean Kanteen aus poliertem Edelstahl mit 532 ml Volumen. Das merkwürdige Volumen Weiterlesen »

Seit der Snowden-Affäre macht man sich ja doch mehr Gedanken, was mit den eigenen Daten passiert. Liest die NSA alles mit? Ich hatte schon vor Monaten beschlossen, mir endlich eine sichere E-Mail-Adresse zu besorgen. Bei GMX plärrt mir ständig Werbung entgegen (ich hasse Online-Werbung, die ohne Vorwarnung in voller Laustärke abspielt) und bei Yahoo! gab es in der Vergangenheit öfter Meldungen, dass die E-Mail-Postfächer gehackt wurden.

Chip.de empfiehlt drei sichere E-Mail-Provider für mehr Privatsphäre, wobei der erste mit der Domain @aikQ.de endet, wer kann sich das bitte merken? Der dritte besteht darauf die echte Postadresse zu kennen und hat sich auf politische Gruppen spezialisiert, beides nicht so mein Ding. Aber die Nummer 2 in der Liste von Chip.de ist vollkommen anonym und deren Server noch dazu betrieben mit 100% Öko-Strom von Greenpeace Energy. Die Entscheidung war schnell klar: Posteo wird’s werden.

Ja, Posteo kostet Weiterlesen »

Amazon steht ja schon länger in der Kritik: als Vernichter von lokalen Arbeitsplätzen z.B. im Buchhandel und als schlechter Arbeitgeber. Trotzdem bestelle auch ich ab und an mal was bei Amazon, einfach weil man dieses Buch oder jenen Artikel sonst nur schlecht oder gar nicht bekommt. Seit Kurzem gibt’s Amazon Smile, ein Spenden-Programm: Aus einer langen Liste such man sich seine favorisierte Wohltätigkeitsorganisation aus und zukünftig wird bei jedem Einkauf 0,5 Prozent des Erlöses an diese Organisation gespendet (wenn man die Bestellung über smile.amazon.de tätigt). Super Sache, wenn es denn wirklich so wäre.

Amazon Smile Logo

Amazon hat die dort aufgeführten Organisationen aber nie gefragt, Weiterlesen »

Im chinesischen Restaurant oder beim Japaner gibt’s zu jedem Essen Wegwerf-Stäbchen aus Holz. Die sind zwar biologisch abbaubar und meist nur in Papier verpackt, aber es müssen ja trotzdem ganze Wälder dafür abgeholzt werden. Laut Wikipedia werden alleine in China jedes Jahr 45 Millionen Einweg-Stäbchen verbraucht. Was ich vor Kurzem herausgefunden habe: Während Japan und China auf Holz setzen, wird in Südkorea meist mit Essstäbchen aus Metall gegessen. Die erfordern ein bißchen mehr Übung, weil die Oberfläche glatter ist, aber sie sind mehrfach verwendbar und hygienisch gut zu reinigen.

Es gibt auch lackierte Holz-Essstäbchen zur mehrfachen Verwendung. Doch ob die wirklich hygienisch sauber werden beim Abwaschen Weiterlesen »

Die letzten Tage hatte ich noch Urlaub und habe die freie Zeit genutzt um Putzlappen aus einem alten Handtuch zu nähen: Ein echter Klassiker, hat meine Oma schon gemacht. Und dazu ganz einfach, schließlich geht’s hier nicht um Schönheit. Ob die Nähte gerade sind, das Nähgarn farblich passt oder alle Putzlappen auch wirklich gleich groß geworden sind: egal. Wäre auch ein ideales Projekt für Näh-anfänger.

Ich habe ja schon vor drei Jahren berichtet, dass ich keine Küchenrolle mehr benutze. Als Alternative mag ich am liebsten helle Frotteelappen; das können alte (oder bloß hässliche) Gästehandtücher oder Waschlappen sein oder eben aus Handtüchern selbst genähte Putzlappen. Der Vorteil ist, dass ich die nach Benutzung einfach in die Waschmaschine schmeißen kann. Anschließend werden die mitgewaschen, egal was für Wäsche als nächstes drankommt. Ich kann die mit den Handtüchern bei 60° mitwaschen und so gleichzeitig desinfizieren, bei heller Wäsche (Bettzeug, Geschirrhandtücher etc.) können die sowieso mit rein und wenn die Putzlappen durch dunkle Wäsche vergrauen oder dunkel einfärben: auch egal. Sind ja nur Putzlappen.

Nach mehreren Jahren im Dauergebrauch sind einige von meinen Lappen aber langsam dabei sich aufzulösen, man kann da regelrecht durchgucken, so dünn ist der Stoff geworden. Also mussten ein paar neue her. Vielen Dank übrigens an meine Mama für die Handtuch-Spende.

Es ist wohl die Gretchenfrage, wenn man versucht ein nachhaltiges, umweltfreundliches Leben zu führen und nicht mehr Ressourcen verbrauchen will, als einem zustehen: Fliegen oder nicht Fliegen? Schließlich kann ein einziger Flug von Europa in die USA die gesamten CO2-Einsparungen, die man sonst mühsam erreicht hat, wieder zunichte machen. Auf Urlaub und damit Erholung sowie geistige Weiterbildung im ganz wörtlichen Sinne „den eigenen Horizont erweitern“ möchten viele aber nicht verzichten. Die CO2-Ausgleichsabgaben, die man bei Flugbuchungen manchmal dazu wählen kann, gibt es ja schon länger. Jetzt möchte ich kurz eine weitere Art vorstellen, wie man zumindest sein schlechtes Gewissen etwas beruhigen kann, wenn man schon ins Ausland fliegt: Flugpate werden.

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Ich war in meinem Lieblings-Asia-Laden YUANYE in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs um meine Vorräte an Szechuan-Tofu und Satay-Soße aufzustocken und habe aus Neugierde dieses Pearl Royal Coconut Water mitgenommen. Auf der Verpackung stand, dass sie aus Kokosnuss hergestellt und biologisch abbaubar ist. Mir ist keine biologisch abbaubare Verpackung bekannt, in der man Getränke monatelang steril aufbewahren kann, also dachte ich mir schon, dass es eine Mogelpackung mit einer Lage Plastik drinnen wäre. Es kam dann aber noch schlimmer …

Auf dem Foto seht Ihr alle Packungsbestandteile: Weiterlesen »

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