Es ist wohl die Gretchenfrage, wenn man versucht ein nachhaltiges, umweltfreundliches Leben zu führen und nicht mehr Ressourcen verbrauchen will, als einem zustehen: Fliegen oder nicht Fliegen? Schließlich kann ein einziger Flug von Europa in die USA die gesamten CO2-Einsparungen, die man sonst mühsam erreicht hat, wieder zunichte machen. Auf Urlaub und damit Erholung sowie geistige Weiterbildung im ganz wörtlichen Sinne „den eigenen Horizont erweitern“ möchten viele aber nicht verzichten. Die CO2-Ausgleichsabgaben, die man bei Flugbuchungen manchmal dazu wählen kann, gibt es ja schon länger. Jetzt möchte ich kurz eine weitere Art vorstellen, wie man zumindest sein schlechtes Gewissen etwas beruhigen kann, wenn man schon ins Ausland fliegt: Flugpate werden.

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Ich war in meinem Lieblings-Asia-Laden YUANYE in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs um meine Vorräte an Szechuan-Tofu und Satay-Soße aufzustocken und habe aus Neugierde dieses Pearl Royal Coconut Water mitgenommen. Auf der Verpackung stand, dass sie aus Kokosnuss hergestellt und biologisch abbaubar ist. Mir ist keine biologisch abbaubare Verpackung bekannt, in der man Getränke monatelang steril aufbewahren kann, also dachte ich mir schon, dass es eine Mogelpackung mit einer Lage Plastik drinnen wäre. Es kam dann aber noch schlimmer …

Auf dem Foto seht Ihr alle Packungsbestandteile: Weiterlesen »

Den Unverpackt-Laden „Stückgut“ in Hamburg-Altona gibt es schon seit ein paar Monaten, aber da ich am anderen Ende von Hamburg wohne, habe ich es gestern erst geschafft da mal reinzuschauen. Das Sortiment an Lebensmitteln, die man unverpackt einkaufen kann, ist viel größer als erwartet. Ich hatte lediglich vier Behälter mitgebracht und daher nur ein paar Kleinigkeiten gekauft.

Auf dem Bild seht Ihr fast meinen kompletten Einkauf. Ein paar von den Schokolinsen habe ich in der U-Bahn schon gefuttert und die Spülschwämme habe ich vergessen zu fotografieren. Insgesamt habe ich 18,08 € gezahlt. Das erscheint erstmal Weiterlesen »

Ende September letzten Jahres hatte ich knospende Ingwerknollen eingepflanzt, jetzt möchte ich natürlich auch von der Ingwerernte berichten, obwohl die ehrlicherweise schon ein paar Wochen her ist. Dass der Ingwer erntereif ist, sieht man übrigens daran, dass das Grün oben eintrocknet (siehe im Bild rechts). Als alle anfingen braun zu werden, habe ich die Ingwerknolle ausgebuddelt. Und was ich da vorfand, war schon gewöhnungsbedürftig. Es sieht ein bißchen aus wie eine außerirdische Lebensform aus einem Science-Fiction-Film, aber seht selbst:

Soll das so aussehen? Weiterlesen »

Update vom 31.03.2017:

Schon bei meinem letzten Einkauf vor ein paar Monaten, wusste die Kassiererin nicht, wie sie das vonmir selbst abgefüllte Geschirrspülmittel berechnen sollte und musste Hilfe dazuholen. Vor ein paar Tagen war ich wieder in der Rindermarkthalle mit meiner leeren Flasche, aber leider ist der Ständer zum Abfüllen des Geschirrspülmittels nicht mehr da. Ich nehme an, dass einfach zu viel gekleckert wurde und das Experiment deshalb abgebrochen wurde. Schade. Laut der Online-Sortimentsliste vom neuen Unverpackt-Laden Stückgut, haben die Spülmittel zum Abfüllen. Die nächsten Wochen werde ich da mal vorbeischauen und berichten.

Beitrag vom 02.06.2015:

Ich benutze sowieso gerne das Ecover Geschirrspülmittel, seit ich die umweltfreundliche Marke in England kennengelernt habe. Als ich gelesen habe, dass der Budni in der Rindermarkthalle (Hamburg – St. Pauli, U-Bahn-Station Feldstraße) jetzt eine Nachfüllstation für Ecover Geschirrspül- und -Waschmittel hat, musste ich das natürlich ausprobieren.

Ecover

Angeblich wird die Nachfüllstation in der Rindermarkthalle gut angenommen, wenn das Pilotprojekt erfolgreich ist, könnte es sie bald auch in anderen Budnis geben. Weiterlesen »

Die ersten Sonnenstrahlen künden vom Frühling und auch die Narzissen, die ich rund ums Haus gepflanzt habe, blühen zum Teil schon. Von einer kleineren Pflanze habe ich eine Blüte abgeknipst und in eine Vase auf meinem Tisch gestellt. Na, die Form der Flasche schon erkannt?

Es handelt sich um eine 0,1l Flasche Weiterlesen »

Ich hatte mir schon letztes Jahr vorgenommen, die kostenlose Greenpeace Ausstellung in der Hamburger HafenCity einmal zu besuchen. Im Februar hatte ich nun ein paar freie Tage und das Wetter ist ja noch nicht so prickelnd, da ist ein Museums- oder Ausstellungsbesuch genau das Richtige. Die Ausstellung ist im Atrium des Greenpeace Büros in der Hongkongstraße 10, nur ein paar hundert Meter von der neuen U4-Haltestelle Überseequartier entfernt. Wenn man da aussteigt, ist’s erstmal etwas gruselig. Die Haltestelle ist riesig, aber fast vollkommen leer. Drum herum wird noch gebaut und der Personenverkehr wird wohl in ein paar Jahren dann zunehmen. Das Greenpeace Büro ist aber leicht zu finden, die Windkrafträder auf dem Dach sind von Weitem zu erkennen (im Bild rechts).

Wenn man sich den Image-Film (unten) von Greenpeace anschaut, macht das einen total langweiligen Eindruck. Weiterlesen »

In fast jedem größeren oder kleineren Einkaufszentrum gibt’s einen Teeladen. Als ich mal wieder zum Herold Center in Norderstedt musste, habe ich eine leere Dose eingepackt und versucht dort Tee in meine mitgebrachte Dose abgefüllt zu bekommen. Das hat auch geklappt, aber mit Einschränkungen.

Erst einmal gab’s Verständigungsprobleme. Als ich nach losem Tee fragte, dachte die Verkäuferin Weiterlesen »

Update vom 21.02.2017:

Habe zufällig gesehen, dass es auch am Hamburger Flughafen direkt im Ankunftsbereich in Terminal 1 eine Spendenbox der SOS Kinderdörfer gibt, in die man ausländisches Geld sowie Euros stecken kann. Praktisch! Da kann man direkt nach dem Urlaub übriggebliebene Fremdwährung für einen guten Zweck spenden.Mal wieder sorry für die schlechte Bildqualität, hatte nur mein Handy dabei und die Kamera ist murks.

Beitrag vom 16.04.2015:

Am letzten Wochenende habe ich auf dem Hamburger DOM 20 Groszy gefunden (100 Groszy sind 1 Zloty, Wert von 20 Groszy ungefähr 5 Cent). Bei der Bank umtauschen kann man ausländische Münzen nicht. Zuhause habe ich diese also in meine Schublade zu den anderen ausländischen Währungen getan und mich gefragt, ob ich jemals in Polen Urlaub machen werde (zurzeit plane ich das jedenfalls nicht). Weiterlesen »

Meine Uniform muss ich gelegentlich zur Chemischen Reinigung bringen. Kollegen haben versucht die Weste und den Blazer in der Waschmaschine zu waschen und die Ergebnisse waren nicht optimal. Sonst versuche ich die Chemische Reinigung zu vermeiden, nicht nur wegen der umweltschädlichen Chemikalien, auch wegen des unnötigen Verpackungsmülls. Die gute Nachricht: die Drahtbügel kann man bei den meisten Reinigungen zur Wiederverwendung zurückbringen.

Für die Plastikfolien eine Zweitverwendung zu finden, ist schon schwieriger. Weiterlesen »

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